Verheerender Waldbrand auf dem Morro dos Cabritos in Rio de Janeiro

In der Nacht vom 19. auf den 20. Juni kam es auf dem mitten in Rio de Janeiro gelegenen Hügel Morro dos Cabritos zu einem verheerenden Waldbrand. Der unbebaute Hügel liegt zwischen der berühmten Copacabana und dem See Lagoa Rodrigo de Freitas, trotz der zentralen Lage ging die Katastrophe offensichtlich glimpflich aus und kostete keine Menschenleben. Die Schäden für die Tier und Pflanzenwelt des Naturschutzgebietes sind jedoch immens und in Ihrem ganzen Ausmaß noch nicht abzusehen. Auslöser für den Waldbrand war vermutlich ein Feuerballon (Balao de Fogo), vergleichbar mit den in Deutschland bekannten und verbotenen Himmelslaternen.

Lage des Morro dos Cabritos mitten in Rio de Janeiro:

Größere Kartenansicht

Auf Grund starker Winde breitete sich das Feuer sehr schnell über nahezu den gesamten Berg aus. Noch am nächsten Tag flog die Feuerwehr unzählige Einsätze mit Löschhubschraubern, die das Wasser im nahegelegenen See aufnehmen konnten.

Während der ganzen Nacht war der Stadtteil Copacabana in eine dichte Rauchwolke gehüllt, am nächsten Morgen waren Strassen. Autos, Balkone, etc. mit einer Ascheschicht bedeckt:

Am nächsten Tag war der ehemals grüne und dicht bewaldete Morro dos Cabritos noch immer am rauchen. Die Waldflächen sind fast völlig dem Feuer zum Opfer gefallen:

Zeitraffer der Ausbreitung des Feuers:


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