Unwetter in Peru – Tausende Urlauber in Machu Picchu eingeschlossen
Im Süden Perus haben die schwersten Regenfälle seit 15 Jahren für Überschwemmungen und ein unbeschreibliches Chaos gesorgt. Tausende Urlaube sitzen in Aguas Calientes, nahe der uralten Inkastadt Machu Picchu fest und müssen per Helikopter evakuiert werden.
Die Inka-Festung Machu Picchu liegt auf einem Berggipfel auf ca. 2400 Metern Höhe. 400 Meter tiefer im Urubamba liegt am gleichnamigen Fluß das Örtchen Aguas Calientes, welches quasi die Talstation bildet. Im Abstand weniger Minuten bringen Busse die Urlauber in die Ruinenstadt.
Die einzige Verbindung zwischen Aguas Calientes und Cuzco ist eine Bahnline, welche sich ca. 100 km durch das Urubamba-Tal schlängelt. Auf Grund mehrere Erdrutsche und Überschwemmungen ist diese Bahnline nun seit Sonntag gesperrt, eine Besserung ist nicht in Sicht.
Daher müssen alle ca. 2000 Touristen aus Aguas Calientes per Helikopter nach Ollantaytambo evakuiert werden. Von dort geht es auf dem Landweg weiter nach Cusco.
Die Touristen in Aguas Calientes sind in Hotels und Pensionen untergebracht, die Lebensmittel reichen für mindestens vier Tage. Eine akute Gefahr besteht also nicht.
In Cuzco ist momentan in ca. 40% der Gebäude die Wasserversorgung ausgefallen. Zusätzlich wurden alle Linienflüge zwischen Lima und Cuzco gestrichen. Für die gesamte Region wurde für die nächsten 60 Tage der Notstand ausgerufen.
Unwetter in Peru – Tausende Urlauber in Machu Picchu eingeschlossen
Artikel einem Freund empfehlen

