Telefonieren im EU-Ausland wird billiger

Gute Nachrichten für Urlauber in Europa. Noch vor den Sommerferien sinken die Roaming-Gebühren für Handy-Telefonate im EU-Ausland. Als letzte Instanz haben die Minister der 27 EU-Staaten den Weg für die neue Roaming-Verordnung freigemacht. Zum 1 Juli sinken die Tarife bis zu 60 Prozent. Die Höchstpreise für ausgehende Anrufe werden von 46 auf 43 Cent und für angenommene Anrufe von 22 auf 19 Cent pro Minute gesenkt. Bis 2011 ist eine weitere Absenkung auf 35 und elf Cent vorgesehen. Der SMS-Versand im Ausland darf künftig nicht mehr als elf Cent kosten. Derzeit liegt der Durchschnittspreis bei 28 Cent. Außerdem müssen die Mobilfunkbetreiber Anrufe nach den ersten 30 Sekunden von Juli an sekundengenau abrechnen, statt pro Minute. Das Vorleistungsentgelt für Daten-Roaming, zum Beispiel für das Surfen im Internet, wird auf einen Euro festgelegt. Derzeit liegt es im Schnitt bei 1,68 Euro, in einzelnen Ländern wie Griechenland bei 5,30 Euro oder in Irland sogar bei 6,82 Euro. Außerdem sollen die Kunden die Option erhalten, den Dienst unterbrechen zu lassen, sobald ein vorher festgelegter Rechnungsbetrag erreicht wird.


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