Luftverkehr: Knapp zehn Prozent weniger Fluggäste
Nur die Vereinigten Arabischen Emirate liegen im Plus. Zu allen anderen Ländern und Regionen sind im ersten Quartal 2009 weniger Passagiere ab deutschen Flughäfen gestartet. Platz zwei belegt Kanada.Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zählte in den Monaten Januar bis März 2009 mit 18,7 Mill. Reisenden (einsteigende Passagiere) deutlich weniger (minus 9,3 Prozent) als im gleichen Vorjahreszeitraum. Damals war mit 20,6 Mill. Reisenden die 20-Millionen-Marke überschritten worden.
In die Vereinigten Arabischen Emirate reisten 243.000 Personen, nach Kanada 137.000 Menschen. Die Kanada-Reisen blieben damit stabil (minus 0,3) Prozent. Beides ist kein Trost für Airlines und Airports, denn es sind kleine Ziele.
Innerhalb Deutschlands waren noch 5,6 Mill. abfliegende Passagiere gezählt worden. Das Minus von 5,5 Prozent lag deutlich besser als der Rückgang vin 10,8 Prozent bei den Auslandsflügen.
Das größte Auslandsziel Spanien zog den Durchschnitt mit minus 14,4 Prozent (1,8 Mill. Abfliegende) noch herunter. Die Balearen (457.000 Abreisende, minus 10,6 Prozent) und die Kanaren (619.000 Abreisende, minus 12,6 Prozent) schnitten besser ab als das Festland.
Die USA als wichtigstes Interkont-Ziel kam auf nur 863.000 Abreisende. Das Minus von 17,9 Prozent wurde lediglich übertroffen von Südafrika mit minus 24,6 Prozent (94.000 Abreisende). Den früheren Hoffnungsträgern unter den Fernzielen erging es nicht viel besser. China (ohne Hongkong) kam auf 168.000 Abreisende, ein Minus von 7,4 Prozent. Indien verlor mit 10,5 Prozent und 151.000 Abreisenden noch mehr Verkehr.
Luftverkehr: Knapp zehn Prozent weniger Fluggäste
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