Lufthansa/Swiss: Moderates Minus

Lufthansa und Swiss haben in den ersten drei Monaten 2009 ein Minus von sechs Prozent bei den Passagieren verkraften müssen. Allerdings erzielten sie im gleichen Vorjahresquartal Rekordzahlen und stehen gegenüber Wettbewerbern wie Air France-KLM oder British Airways noch gut da.  Lufthansa hat im ersten Quartal 2009, bedingt durch den weltweiten Konjunktureinbruch sowie die anhaltend schwierige Wirtschaftslage, einen Rückgang der Passagierzahlen verzeichnet. Die größte deutsche Fluggesellschaft konnte damit im laufenden Geschäftsjahr nicht an die Rekordwerte des Vorjahres anknüpfen.

Die Zahl der LH-Passagiere sank im ersten Quartal um sieben Prozent auf 12,1 Millionen Im gleichen Zeitraum wurde das Angebot nachfragebedingt um 3,3 Prozent reduziert. Die verkauften Sitzkilometer sanken um 7,2 Prozent. Der Sitzladefaktor verschlechterte sich dadurch um 3,1 Punkte auf 74,1 Prozent. Alle Verkehrsgebiete waren von dem Abwärtstrend betroffen. 

Bei Swiss sind die Fluggastzahlen lediglich um 1,6 Prozent auf knapp drei Millionen gesunken. Swiss hatte das Angebot (nach Sitzkilometern) allerdings noch um 3,4 Prozent ausgeweitet. Die Sitzauslastung sank deshalb um 3,6 Punkte auf 73,2 Prozent. Während die Langstrecke stärker litt, hat Swiss ihren Absatz in Europa sogar noch leicht steigern können.


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