Juni – Perus Monat der Feste
Pünktlich zur Jahresmitte wird in Peru gefeiert – ein Fest jagt das nächste. Die spektakulärsten Ereignisse sind das Inti Raymi am 24. Juni in Cusco, das Fest zu Ehren des Sonnengottes der Inka, die Fiesta San Juan im Amazonasgebiet um Iquitos, ebenfalls am 24. Juni, sowie die religiösen Prozessionen und Darbietungen zu Ehren von San Pedro y San Pablo am 29. Juni. Das Inti Raymi in Cusco gehört zu den aufregendsten und geschichtsträchtigsten Spektakeln, die Peru zu bieten hat. Es wird jedes Jahr vor einem lokalen und international angereisten Millionenpublikum in und um die einstige Inka-hauptstadt zelebriert. Im Mittelpunkt steht der Sonnengott (in Quechua: Inti), der in der Mythenwelt der Inka der bedeutendste Sohn des Hauptgottes Pachacamac war.
Im Amazonasgebiet wird ebenfalls am 24. Juni zu Ehren Johannes des Täufers gefeiert. Ins Spanische übersetzt heißt sein Name San Juan Bautista, gekürzt bekannt als San Juan. Zu seinen Ehren baden die Menschen im Rahmen eines Rituals in den nahe gelegenen Gewässern und waschen sich – im religiö-sen Sinne gesprochen – von ihren Sünden rein und schöpfen neue Kraft. Das bekannteste und größte Fest, welches auch von Touristen besucht wird, feiert der Stadtteil San Juan in Iquitos, wo auch rituelle Tänze zum Programm gehören.
Nur fünf Tage später wird das dritte große Juni-Fest gefeiert. Der 29. Juni ist San Pedro y San Pablo gewidmet, im deutschsprachigen Raum bekannt als Peter & Paul. Es finden Messen und Prozessionen statt und an der Mündung des Lambayeque-Flusses werden spezielle Zeremonien abgehalten.
Der Schwerpunkt der Juni-Feierlichkeiten liegt demnach im peruanischen Hochland sowie in der Regenwaldregion. Da Peru zudem südlich des Äquators liegt, vollzieht sich hier am 21. Juni die Wintersonnenwende, auch bekannt als Johannisnacht. An diese sind viele Feste direkt oder indirekt angelehnt.
Mit freundlicher Genehmigung von peruline, info@peruline.de
Juni – Perus Monat der Feste
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