Fraport: Depression in Frankfurt

Das letzte Jahr als Chef des Fraport-Konzerns wird für Wilhelm Bender voraussichtlich ein bitteres. Denn auch im März sanken die Passagierzahlen am Heimatstandort Frankfurt. Aufgehellt werden die Daten von den Flughäfen im Ausland. Im März 2009 zählte der Rhein-Main-Airport 4,0 Mill. Fluggäste und damit 9,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Januar und Februar hatte das Minus noch höher gelegen. Daraus schöpft der Flughafenkonzern erste Hoffnung. Im ersten Quartal starteten und landeten 10,9 Mill. Passagiere (minus 10,9 Prozent).

Da aber Antalya (1,1 Mill. Passagiere) mit 12,8 Prozent, Lima (2,1 Mill. Passagiere, plus 5,4 Prozent) und die beiden Schwarzmeer-Flughäfen Burgas und Varna wachsende Fluggastzahlen aufweisen, fiel das Minus in der Gruppe nicht so erheblich aus. Es lag bei minus 7,1 Prozent.

Wilhelm Bender ist zwar ein Manager, der davor warnt, die Situation noch zu dramatisieren. Dennoch dürfte er sich ein besseres Jahr für die Übergabe an seinen Nachfolger Stefan Schulte gewünscht haben.


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