Foz do Iguaçu ist beliebt wie nie
Ein atemberaubendes Naturschauspiel wie man es nur selten erlebt: die gigantischen Wasserfälle von Foz do Iguaçu gehören nicht ohne Grund zu den touristischen Aushängeschildern Brasiliens. Jedes Jahr pilgern Besucher aus aller Welt in den Nationalpark, um die paradiesische Schönheit des Urwaldareals mit eigenen Augen zu sehen. „2008 kamen exakt 616.900 Besucher hierher, das sind rund 2,7% mehr als noch im Vorjahr.“, freute sich die brasilianische Umweltschutzbehörde (Ibama) nach einer aktuellen Erhebung der Besucherzahlen.Die aufgrund ihrer Größe und Kraft so faszinierenden, wie einzigartigen Wasserfälle die sich inmitten einer majestätischen Urwaldkulisse erheben, sind auch Teil der neuen Werbekampagne “Brasilien Sensationell” des Tourismusministeriums. Sie wird durch Embratur im Ausland beworben und läuft bis Juni 2010 in zwölf Ländern.
Der Nationalpark Foz do Iguaçu wurde bereits 1986 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt und gehört zu den größten Waldschutzgebieten Südamerikas. Das Gebiet liegt im äußersten Westen des Bundesstaates Paraná, 17 km von der Stadt Foz do Iguaçu entfernt. Die Wasserfälle in Iguaçu bilden mit einer Höhe von bis zu 72 Metern, inmitten einer imposanten Urwaldszenerie einen Halbkreis von 2.700 Metern Breite – hier laufen zwischen 150 und 300 einzelne Flussenden zusammen, die mit tosendem Lärm rund 80 m in die Tiefe stürzen und das Naturschauspiel zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lassen.
Foz do Iguaçu ist beliebt wie nie
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